RWS Verlag und NIVD kooperieren Gemeinsames Leitmotiv: Sanierung statt Zerschlagung

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Der RWS Verlag konnte die NIVD – Neue Insolvenzverwaltervereinigung Deutschlands e.V. als Kooperationspartner für den Lehrgang Zertifizierter Restrukturierungs- und Sanierungsexperte gewinnen. „Es passt für beide Seiten perfekt: Das Leitmotiv der NIVD lautet Sanierung statt Zerschlagung. Diese Haltung teilen wir und bieten mit unserem Fortbildungsangebot das fachliche Rüstzeug an“, so Rechtsanwalt Markus J. Sauerwald, Verleger des RWS Verlags.→ weiterlesen

Dr. Watson – Assistent oder Meister?! Wie künstliche Intelligenz juristische Arbeiten erledigen wird.

Die Digitalisierung entfaltet eine solche Dynamik, dass sie schon jetzt viele Routinejobs in vielen Branchen bedroht. Doch die überwiegende Zahl der Juristen hat den neuen Kollegen »Künstliche Intelligenz« bislang noch nicht besonders ernst genommen. Grund genug, ihn einmal zu besuchen und zu erfahren, wie es um seine Ausbildung steht und wie gut er im juristischen Arbeitsalltag zurechtkommt.

Mit einer Gruppe von Juristen, bunt gemischt aus Anwälten, juristischen Verlegern, Softwareanbietern und Berufsverbandsvertretern besuchten wir, glänzend organisiert von Soldan, unter dem Motto »Legal meets Watson« den neuen allwissenden Kollegen am Zürichsee im »IBM Research Lab« in Rüschlikon.

Manche halten »Watson« für eine Marketingidee des Computerriesen IBM. Das wollten wir nun überprüfen, denn näher als bei unserem Besuch konnten wir ihm kaum kommen.→ weiterlesen

Perfektes Timing Die ZIP-Jahrestagung zum Gesellschaftsrecht 2018

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Unsere ZIP-Jahrestagung zum Gesellschaftsrecht – benannt nach der ZIP – Zeitschrift für Wirtschaftsrecht – findet traditionell immer im Frühjahr statt, diesmal am 9. März 2018. Damit fiel sie dieses Jahr mitten hinein in die verzögerte Regierungsbildung nach der letzten Bundestagswahl. So war es ein perfekter Zeitpunkt, sich über die kommende Rechtsentwicklung auf hohem fachlichen Niveau auszutauschen – aktueller geht es kaum. Und exakt an diesem Tag wurde das Kabinett der neuen Regierung vorgestellt.

Als Veranstalter wäre es nun natürlich nicht objektiv, die Tagung alleine aufgrund der aktuellen Terminierung – die zudem bei der Planung gar nicht abzusehen war – als gelungen zu bezeichnen. Daher sollen zwei Teilnehmer zu Wort kommen, die ihre persönliche Einschätzung auf unserem Feeback-Bogen hinterlassen haben. Zwei Meinungen, die uns sehr freuen:→ weiterlesen

Verlegen in Zeiten täglicher Medienrevolution Gedanken über Chancen und Herausforderungen

Verlegen im digitalen Zeitalter ist grenzenlos. Die angebotene Literatur kann überall dort, wo das Internet ohne Einschränkungen genutzt werden kann, in allen denkbaren Formen zugänglich gemacht werden. Als gedrucktes Buch, das in einer Buchhandlung gekauft oder online bestellt wurde, als elektronisches Werk in der Bibliothek des E-Readers, als strukturierte Datei in einer professionellen Datenbank und neuerdings auch über die Sprachausgabe aus »intelligenten« Lautsprechern.

Für einen Verleger ist die Vielzahl der Verbreitungswege zugleich herausfordernd und chancenreich.→ weiterlesen

Wie spielt die Musik? Von Schallplatten und E-Books

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Es ist eine beeindruckende Graphik: Im Jahr 1976 wurden weltweit etwa 400 Millionen Schallplatten verkauft. Nur 16 Jahre später, im Jahr 1992 ist die Zahl kaum noch messbar. Die Tonträger aus Vinyl verschwanden innerhalb weniger Jahre von ihrer alles dominierenden Stellung nahezu in die Bedeutungslosigkeit.

Damals war auch ich wie so viele Millionen andere Teil dieses immensen Medienwandels. Als Schüler jobbte ich mir Geld zusammen und kaufte 1985 einen CD-Spieler. Dann ging es schnell und obwohl ich meine Schallplatten liebte, wurden sie zunehmend weniger benutzt; die CD-Sammlung nahm dagegen stetig zu. Für die Musikindustrie müssen das paradiesische Zeiten gewesen sein, CDs waren leicht herzustellen, einfacher zu lagern als Schallplatten und viele Fans kauften sich ihre Lieblingsplatten noch einmal auf CD neu. Das war der erste Schritt in Richtung Digitalisierung.

Es folgte der zweite Schritt, der über iTunes zum Streaming führte. Ein Schritt, den die Musikindustrie lange verschlief und die Folgen dauern nach wie vor an. Die Umsätze mit Tonträgern brechen immer weiter ein, die Hörgewohnheiten einer ganzen Generation haben sich massiv verändert, große Player wie Spotify oder Amazon beherrschen den Markt mit ihren geschlossenen Systemen.

Gerne wird diese Entwicklung auf die Buchbranche übertragen. Kann man das wirklich so einfach machen? Ich glaube nicht.→ weiterlesen

Herausforderung Digitalisierung: Unternehmen müssen in neuen Arbeitswelten agieren Eine Studie von Osborne Clarke

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Die Digitalisierung verändert die Arbeitswelt radikal und viele kommende Entwicklungen können wir uns heute noch gar nicht vorstellen. Umso wichtiger ist es, sich ständig mit diesem Thema zu befassen, denn ein Verharren in Gewohntem wird es nicht mehr geben.

Die Wirtschaftskanzlei Osborne Clarke hat in Zusammenarbeit mit VB Research eine Studienreihe mit dem Titel »The Future of Work« gestartet. Der folgende Text ist ein erstes Ergebnis und wurde uns freundlicherweise für den RWS Blog zur Verfügung gestellt. Er gibt in erster Linie die Sichtweisen von Unternehmen wieder und beschreibt die Vereinbarkeit von Arbeitszeitmodellen der Zukunft mit den Bedürfnissen der nächsten Generationen von Arbeitnehmern.→ weiterlesen

Die Reform der EuInsVO Ein Beitrag von Prof. Dr. Heinz Vallender

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Bis zum 31.5.2002 gab es keinen rechtlichen Rahmen zur Koordinierung von internationalen Insolvenzen im Bereich der Europäischen Gemeinschaft. Mit dem Inkrafttreten der Verordnung (EG) Nr. 1346/2000 des Rates vom 29.5.2000 (ABlEG Nr. L 160/1 v. 30.6.2000, in Kraft getreten am 31.5.2002) hatte sich diese Situation grundlegend gewandelt. Sie beanspruchte Geltung ausschließlich im Verhältnis zu Mitgliedstaaten der Europäischen Union mit Ausnahme Dänemarks und erfasste entsprechend ihrer Zielsetzung allein grenzüberschreitende Insolvenzverfahren innerhalb des Binnenmarktes.→ weiterlesen

Fragen der Zeit Urheberrecht, Open Access und Automatisierung in Anwaltskanzleien

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Das Verlagsgeschäft insbesondere von Fachverlagen steht vor tiefgreifenden Veränderungen. Die Reform des Urheberrechts, Open-Access-Publikationen und – im Fall der juristischen Fachinformationen – die Automatisierung in Anwaltskanzleien stellen große Herausforderungen für die Zukunft dar. Quasi als Zwischenstand möchte ich zu diesen Themen ein paar Worte äußern.→ weiterlesen

Buchhändler auf Büdchentour Der RWS-Buchhändlertreff 2017

Fachvortrag und Büdchentour: Der 10. RWS-Buchhändlertreff

Am 30. Juni 2017 fand zum zehnten Mal der RWS-Buchhändlertreff statt. Wie jedes Jahr hatten wir Fachbuchhändlerinnen und Fachbuchhändler aus ganz Deutschland zu uns eingeladen und auf die 20 Teilnehmer wartete ein abwechslungsreiches Programm.

Der Buchhändlertreff startete nach einer Begrüßung mit einem Fachvortrag von Oliver Hinte, den wir als Referenten gewinnen konnten. Hinte ist Fachreferent Rechtswissenschaft an der Universitätsbibliothek Köln und Geschäftsführer der dortigen Fachbibliothek Rechtswissenschaft. Weiterhin ist er Sprecher des Aktions­bündnisses Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft sowie Rechtsberater des Verbandes der Bibliotheken NRW (vbnw).→ weiterlesen

Legal Tech und Anwälte Vom freien Beruf zum Robo-Lawyer?

Fresko im »Arte Luise Kunsthotel«, Berlin

Der RWS Verlag war einer der Kooperationspartner der »Legal Transformation Days 2017«, einer Veranstaltung, die sich intensiv mit den kommenden Veränderungen im Markt der anwaltlichen Beratung beschäftigte. Als Verleger des RWS Verlags habe ich an dieser Konferenz teilgenommen und in diesem Beitrag meine Eindrücke festgehalten.

Seitdem 2017 zum Jahr des »Legal Tech« ausgerufen wurde, beschäftigt sich eine spürbar größer werdende Anzahl von Anwälten mit dem Phänomen der Digitalisierung. Dabei sind Anwälte mit technischen Lösungen schon lange vertraut: Kanzleisoftware, moderne Kommunikationsformen, Spracherkennung und digitale Ablagesysteme, juristische Datenbanken spielen in vielen Büros seit Jahren eine selbstverständliche Rolle.

Die Digitalisierung, d.h. die Veränderung von Arbeitsabläufen durch die zunehmende Nutzung digitaler Geräte und neuen Informations- und Kommunikationstechniken, scheint aber die bisherigen Geschäftsmodelle in manchen Teilen der Anwaltschaft ins Wanken gebracht zu haben. Vor allem in angelsächsischen Ländern lässt sich beobachten, dass anwaltliche Dienstleistungen als Produkt behandelt werden, das den Gesetzmäßigkeiten des Marktes gehorcht und zu Festpreisen oder in bestimmten »Ausstattungspaketen« gebucht werden kann. Die Mandanten, so heißt es in diesen Ländern, seien spätestens seit der Finanzkrise preisbewusster geworden. Dies wiederum habe Law Firms veranlasst, Organisationsstrukturen und Geschäftsmodelle zu verändern und in deren Folge auch über Arbeitsprozesse nachzudenken und diese effizienter zu gestalten.

Man durfte also gespannt sein, was die »Legal Transformation Days 2017«, veranstaltet von Handelsblatt Fachmedien, an neuen Erkenntnissen liefern und wie die besonderen deutschen Verhältnisse hier berücksichtigt würden.→ weiterlesen

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